Sonntag, 31. August 2008

Drittes Bad Königer Karate Derby

Karate ist Wettkampfdisziplin der kommenden olympischen Spiele geworden. Über diese Aufwertung freut sich das Bad Königer Unsu Karateteam am Bahnhof ganz besonders und meldet zugleich auch schon mal mit der Austragung seines 3. Turnieres „Bad Königer Karate Pokal2008“, dass Hoffnungen auf höhere Ebenen zwar momentan noch verfrüht, aber dennoch nicht ganz unberechtigt zu sein scheinen. Obwohl die Kurstädter Hessen weit eigentlich als leistungsstarkes Kata- Team anerkannt sind, gelang ihnen in ihrem jüngsten Turnier der Durchbruch in der Sparte Kumite. Hier kam es zu einer einzigartigen Erfolgsbilanz auf ganzer Linie. Kumite ist schneller Kampfsport life, allerdings mit Berührungsverbot des jeweiligen Gegners.



Dem Ruf in die Kurstadt vergangenes Wochenende folgten immerhin 120 Teilnehmer aus dem Hessenlande.
In der Sporthalle der Grundschule Bad König kam es am Samstag zu Begegnungen mit Vertretern aus Langen, Wald Amorbach, Ober Ursel, Frankfurt Nied, dem SC Judokan Frankfurt und des Gastgebers SV Unsu Karate. Das heimische Bahnhofsteam zeigte sich neben Vertretern aus Frankfurt allgemein als überraschend kampfstark. Dem Trainer Mohammed Wahib wurden seitens der Gästegruppierungen unerwartet viele anerkennende Kommentare bezüglich des Leistungsstandes seines „Dojos“ zuteil.

Erstmals zur Wertung gelangte in Bad König das sogenannte „Sound Karate“. Hier wird die Kontrolle des gleichmäßigen Bewegungsablaufes beurteilt, ein Teilnehmer schlägt und tritt gegen ein Ziel, ohne dieses zu treffen! Ausführung mit Musik ist möglich. Hier belegten Bad Königer Bewerber folgende Plätze: Klasse bis Orangegürtler: 1. Platz Tualek Huka. Klasse ab Grüngurt: 2.Platz Phuong Nguyen, 3.Platz Konstantina Gliaia.

Untermalt wurde die Veranstaltung durch eine gelungene Vorführung einer Turnergruppierung aus Groß-Zimmern. Nach der Pokalverleihung gegen 17:00h trennte man sich gegen 18:00h in der Hoffnung auf eine Begegnung in Bad König 2009.

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Georg Huka
Pressesprecher Unsu Karate Bad König

Montag, 25. August 2008

Familientag unter dem Motto „Kinder stark machen!“

Die Abteilung Selbstbehauptung- und Selbstverteidigung des TV 1888 Mittelbuchen e. V. beteiligte sich am 23.08.2008 an der Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter der Motto „Kinder stark machen!“. Der Oberbürgermeister von Hanau, Herr OB Kaminsky, übernahm für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft.


Als Ehrengäste waren Erko Kalac, Integrationsbotschafter des DOSB, Günter Baschek, Vizepräsident des HFK, Ellen Schmitt, Ortsvorsteherin Hanau-Mittelbuchen, Siegmund Braun, FDP, angereist. Die Präventionsstabsstelle der Stadt Hanau war durch Stephanie Kämmerer und Frank Bornmann vertreten. Die Grundsteine für weitere Präventionsmaßnahmen zusammen mit der Stadt Hanau wurden hier gelegt. Zahlreiche Kinder - es hätten aber gerne auch mehr sein können- sind mit ihren Eltern der Einladung mit den Aktionspunkten: Kinderschminken, Ballspiele, Spieleparcours, Sportabzeichen des DKV, Karate mit dem World-Cup Sieger Kata-Team Mohammed „Momo“ Wahib, Escrima mit Dr. Frank Metzner und seinem Team aus Maintal, Jugendfeuerwehr -live-, Selbstbehauptung u. Selbstverteidigung, gefolgt.

Die Kinder hatten die Möglichkeiten sich vor Ort die Aufgaben der Jugendfeuerwehr aufzeigen zu lassen und konnten auch zahlreiche Tipps für eine aktive Brandverhütung mitnehmen. Große Augen bekamen die Kinder im Rahmen einer kleinen Vorführung des Escrima-Teams von Dr. Frank Metzner und den Tonfa-Einsatzmöglichkeiten.
Die Teilnehmer nutzen auch das Angebot mit dem amtierenden World-Cup-Sieger „Momo“ Wahib. Auch wenn größtenteils keinerlei Kampfsporterfahrungen vorhanden waren zeigten sie großen Einsatz und Freude an dieser Sportart. Kindgerecht und mit sehr viel Einfühlungsvermögen zeigte „Momo“ erste Karatetechniken. Danach musste er seinen neuen Fans zahlreiche Autogrammwünsche erfüllen.
Mit „Kinder stark machen“ geht die BZgA einen modernen Weg der Suchtvorbeugung.
Die Entwicklung von „starken“ Persönlichkeiten steht im Mittelpunkt der Aufklärungsaktivitäten. Kinder und Jugendliche sollen durch Erlebnisse ihre inneren Stärken entwickeln, um später von sich aus „Nein“ zu Alkohol, Tabak und anderen Drogen sagen zu können. Dabei kooperiert die BZgA seit Jahren mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen, die an der Sozialisation von Kindern in unserer Gesellschaft beteiligt sind. Dazu gehören beispielsweise die großen Sportverbände wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Deutsche Sportbund (DSB), der Deutsche Handball-Bund (DHB), der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und der Deutsche Turner-Bund (DTB). Neben dem Elternhaus sind Sportvereine, Schulen und andere Kinder- und Jugendeinrichtungen wichtige Erfahrungsfelder für Kinder. Lehrer, Übungsleiter und Jugendbetreuer haben eine wichtige Vorbildfunktion und erzieherischen Einfluss auf die Kinder. Sie geben den Kindern Rückhalt und werden häufig als Vertrauensperson bei kleinen und großen Problemen zu rate gezogen. So tragen sie ein großes Stück zur selbstbewussten Entwicklung von Kinder und Jugendlichen bei. Der „Kinder stark machen“-Service bietet Übungsleitern und Mitarbeitern sozialer Einrichtungen die Möglichkeit, bei allen eigeninitiierten Veranstaltungen - Vereinsfesten, Elternabenden, „Tag der offenen Tür“, Projekttagen - über Suchtvorbeugung zu informieren. Gemeinsame Aktionen mit Kindern und Jugendlichen, bei denen nicht nur Erfolge, sondern auch der Umgang mit Niederlagen erfahren werden, stehen dabei im Vordergrund.

Text/Bilder: Silke Röhs, HFK